The Bridge - Project / das Brücken Projekt - 2007/08 - 2009ein Projekt in der Zusammenarbeit von Christian Schleicher, Konrad-Adenauer-Stiftung
Harvey Wösten und Herbert W.H.Hundrich Geplant: August 2008 - Das Projekt wurde bisher nicht realisiert. Projekt " Brücken schlagen - Kulturen verbinden" Das Brücken Projekt - The Bridge Project,
Ziel Brücken überwinden Hindernisse. Brücken heben diese Hindernisse nicht auf. Sie helfen uns, Hindernisse jeglicher Art zu überwinden. Brücken lassen uns über Abgründe schreiten. Mit ihrer Hilfe können wir uns in schwindelerregender Höhe begegnen, um dann weiter zu sehen. Brücken sind auch Widerspruch. Sie verbinden und trennen zugleich. Sie bringen uns dem einen Ufer näher und schaffen gleichzeitig Distanz zum anderen. Sie lassen uns neue Welten entdecken und hinter uns Gelassenes distanzierter betrachten. Sie machen es möglich, dass wir neuen Freunden begegnen und alte Freunde mit anderen Augen sehen. Brücken bauen ist eine Kunst. Über sie zu gehen, verlangt Vertrauen. Auch die Fähigkeit zur richtigen Mischung aus Selbstüberwindung und Mut, gewürzt mit der Sehnsucht, das andere zu entdecken und sich dem Neuen gegenüber zu öffnen ohne sich dem Alten dabei zu verschließen, ist Kunst. |
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1. Kapitel: Ich sehe mich.Das bin ich. Das ist meine Familie, das sind meine Freunde. Das ist meine Straße, mein Dorf, meine Schule, meine Stadt, mein Land. Wer? Wie? Was? Warum? Wo? Fünf Fragen und sieben Minuten zu deren Beantwortung. Ich erzähle über mich. Wie macht man das? Erzähle ich nicht immer von mir, weil ich die Welt so sehe, wieich sie sehe, und das, was mir wichtig erscheint? Was ist wichtig? Kann ich das alleine entscheiden? Eigentlich können uns bei der Beantwortung dieser Fragen alle helfen: meine Eltern, meine Bruder, meine Schwester, meine Freunde, meine Lehrer - aber eigentlich auch nicht. Aber einige können mir vielleicht helfen,dass ich diese Fragen besser alleine beantworten kann. |
2. Kapitel: Reisende BilderEin Wort, ein Gedanke, ein Wunsch, eine Hoffnung, eine Idee. Ein Strich, ein Fleck, ein Spritzer - gekratzt oder geklebt. In Farbe, Schwarz auf Weiß sowie Weiß auf Schwarz. Verwendet werden Tinte, Tusche, Wasser, Bleistift, Buntstift, Wachs und Kreide mit Öl oder Acryl. Konkret figürlich, klar erkennbar, angedeutet oder abstrakt, bis ins Unkenntliche aufgelöst. Es geht um Beiträge auf Papier, die erst in ihrer Gesamtheit ein Bild ergeben. 30 Blatt Papier, Format 150 x 110 cm, werden von der Rolle gerissen, gefaltet, in einen Umschlag gesteckt und an die Teilnehmer des Projektes gesandt, die das Bild dann weiter malen um es wieder zu versenden. |
3. Kapitel: The Bridge Project30 Teilnehmer - 30 Holzstämme. .. etwa 1,20 Meter hoch mit einem Durchmesser bis zu 100 Zentimeter. Ins Holz werden Buchstaben, Worte, Symbole gehauen: Wünsche, Hoffnungen und Emotionen. Anschliessend werden in Teamarbeit Äxte und Keile in die bearbeiteten Baumstümpfe getrieben. Die zerschlagenen Stämme sind die „Primärmaterie” der Brückenkonstruktion. Das Ziel ist erreicht, wenn alle Jugendlichen auf „ihrer Brücke” stehen können. Dass sie sich dabei gegenseitig festhalten, stützen oder die Hand reichen müssen, um ihre Brücke erklimmen zu können, ist die Natur dieses Projektes. Schließlich geht es um Kommunikation, Vertrauen, Verantwortung, Individualität und Gemeinsamkeit. |
4. Kapitel: Kunst des Friedens
30 Jugendliche aus allen Erdteilen dieser Welt
haben viele Fragen und noch mehr Antworten.
Nicht nur in ihren Träumen, Hoffnungen und
Wünschen, weil sie viele sind und alle verschieden
und irgendwo doch alle gleich. Genau darüber
diskutieren sie und entwerfen ihre Vorschläge für
eine bessere Welt. Aus ihren Wünschen werden
Beiträge, aus ihren Hoffnungen werden Vorschläge,
die sie zu Papier bringen und an die Politiker in
Deutschland, in Europa und in anderen Ländern
weiterreichen wollen. |